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    Das ganze Jahr Fruchtgenuss mit Birnensirup

    Auch nach der Saison schmeckt das köstliche Obst..


    Eine echte Wunderfrucht ist sie schon .. die Birne

    Etwa 5000 verschiedene Sorten gibt es schätzungsweise Weltweit von diesem süßen Früchtchen. Sie hat kaum mehr Zuckergehalt als ein Apfel, obwohl die Birne als süße Frucht gilt.

    Auch nach der Saison ist der Genuss aromatischer Birnen in köstlichen Produkten möglich.
    So werden beispielsweise aus erntereifen Birnen von Fruchtexperten Spezialitäten wie Birnensirup hergestellt.

    Eine echte Wunderfrucht ist sie schon .. die BirneAls Obstbrand in konzentrierter Form oder als "Birne Helene" findet dieses Obst  zusätzlich seine Verwendung.

    Erstklassige und schmackhafte Partner der Birne sind Gewürze wie etwa Nelken, Zimtstangen Zitronensaft oder auch Zitronenschalen, denn damit  lassen sich Birnenkreationen wie Sirup, Marmelade oder Kompott lecker verfeinern.

    Mit Ingwer verfeinert,  bekommt man bei diesen Birnenspezialitäten sogar noch eine zusätzliche exotische Geschmacksvariante.

    Tipp: Kombinieren Sie die Birne auch mal mit anderen Früchten wie zum Beispiel Feigen.

    Auch deftige Brotzeiten mit Käse oder luftgetrockneter Schinken bekommen durch Birnenprodukte eine fruchtige Abrundung.

    Zum Schluß wäre dann noch die Königsklasse zu erwähnen, bei der die Birne Hochzeit mit leckerer Schokolade feiert.




    Birne Helene


    Zutaten:

        * Vanillezucker
        * 125 ml Schlagsahne
        * Kuvertuere; oder Schokoladensirup
        * 8 Gedünstete Birnenhälften
        * 8 tb Vanilleeis




    Zubereitung:

    Menge: 1 Rezept

    Vanilleeis auf flache Schalen oder Glasteller verteilen, mit Birnenhälften (runde Seite nach oben) belegen. Birnen und Eis mit etwas heisser Kuvertüre oder Schokoladensirup überziehen und mit Vanilleschlagsahne garnieren. Restliche Schokolade gesondert reichen.

    Infos/Geschichte:

    Abgekürzt pflegt man heute von "Birne Helene" zu sprechen, wenn man Poires "Belle Helene" meint, wie diese Süßspeise der klassischen französischen Küche in Wirklichkeit heisst.

    Taufpatin dieser Leckerei war die schöne Helena, der es der Sage nach anzulasten ist, dass um Troja Krieg geführt wurde. Zu Helenas Zeiten war das Speiseeis allerdings noch gar nicht erfunden, und die Schokolade wurde in der Alten Welt erst zu einer Zeit aktuell, als Troja längst unter Schutt und Asche begraben lag. Dagegen ist es gut möglich, dass die Trojaner schon eine Art von Birnen verspeisten.

    Diese Dessertbezeichnung ist deshalb nur als Huldigung an eine der schönsten Frauen der Weltgeschichte aufzufassen. Kulinarisch ist "Birne Helene" insofern nicht ganz unproblematisch, als hier kalt und heiß aufeinanderstoßen. Die Schokolade kühlt sich schnell ab, die Süßspeise verliert dann ihren Reiz. Diese Klippe ist nur zu umschiffen, wenn man die Schokolade so heiß wie möglich angießt und das Gericht sofort serviert. Kuvertüre darf auf der Kochplatte nur auf niedrigster Temperaturstufe (besser: im Wasserbad) verflüssigt werden.

    Nach der klassischen Rezeptur gehört übrigens keine Schlagsahne dazu, sondern nur eine Verzierung aus kandierten Veilchenblüten.






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