November 26, 2020

Kochen mit Passiermühlen

Die Passiermühle, auch „Flotte Lotte“ genannt, ist zusammengesetzt aus einer Schale mit einem Sieb und Blättern, die rotorartig sind und sich am Boden befinden. Betrieben werden diese Blätter durch eine Kurbel. Wenn gekochtes Gemüse in die Schale gegeben und gekurbelt wird, entstehen feine Pürees, die beispielsweise in Suppen oder Soßen gut Verwendung finden. Eine Flotte Lotte eignet sich ebenfalls sehr gut, um Marmeladen und Gelees herzustellen. Dadurch, dass sie aus Edelstahl und sehr robust ist, ist die Reinigung und Pflege sehr einfach.

Mittlerweile gibt es bei der Ausstattung und der Qualität viele Varianten zum klassischen Modell, welches aus dem schalenartigen Trichter, mit einer Reibscheibe oder auch einem Siebboden besteht. Gemüse oder Obst werden unter die Passierflügel gelegt und anschließend mittels Kurbel durch das Sieb gedrückt und auf diese Weise püriert. Für das ideale Pürieren der Zutaten stehen diverse Siebeinlagen zu Auswahl. Für eine besonders saubere Arbeitsweise, empfiehlt sich eine Auflage, damit das Passiergut vollständig in das Behältnis läuft und weiterverarbeitet werden kann.

Die Unterschiede der einzelnen Modelle beziehen sich hauptsächlich auf das Material und die Beschaffenheit. Passiermühlen aus Edelstahl sind sehr robust, wodurch sie langlebig sind. Die Reinigung ist sehr einfach und ergänzend sind viele Geräte auch spülmaschinengeeignet. Passiermühlen aus Kunststoff sind nicht nur weniger robust, sie haben auch eine viel niedrigere Resistenz gegenüber den Lebensmitteln, die verarbeitet wurden. Dies bedeutet, dass der Kunststoff immer etwas von den Lebensmitteln aufnimmt, worunter die Hygiene leidet.

Worauf beim Kauf achten

Beim Kauf ist es wichtig auf erstklassige Qualität zu achten, was den robusten und langlebigen Edelstahl zur besten Wahl macht. Auch die Feinheit des Passierens und die verschiedenen Einsätze an Scheiben sollten mit in die Überlegung einfließen. Die Vorteile der Passiermühle kristallisieren sich ganz klar heraus. Viele Modelle sind kostengünstig zu erhalten. Der Gebrauch ist schnell und einfach bei den diversen zu Verfügung stehenden Funktionen und der Scheiben, die auswechselbar sind. Eine große Flexibilität ist dadurch vorhanden, dass für eine klassische Passiermühle kein Strom genutzt werden muss. Die Handhabung ist sehr einfach, zumal das Obst, sowie auch das Gemüse weder entkernt, noch geschält werden muss. Der große Vorteil hierbei ist auch, dass die gesamten Nährstoffe, wie zum Beispiel die Vitamine, erhalten bleiben. Die Reinigung ist sehr simpel und der Pflegeaufwand gering. Es sind keine speziellen Reinigungsmittel erforderlich und auch die Spülmaschine ist eine Option, da sich die Passiermühle leicht auseinandernehmen und in die Spülmaschine einsortieren lässt. Hinterher ist wichtig, die einzelnen Teile gut abzutrocknen, bevor sie wieder zusammengesetzt werden.

Alternativ zu den klassischen Modellen gibt es eine eher rare Option. Wenige Modelle sind auch elektrisch erhältlich, wodurch beispielsweise das Kurbeln entfällt. Jedoch muss beachtet werden, dass diese nicht so platzsparend sind wie die klassischen Geräte, da es sich um Standgeräte handelt. Auch die Pflege gestaltet sich komplizierter.